Vom Kinderwunsch zum Wunschkind
(wz) Stolze Erfolgsquote: 50 % der Babywünsche gehen in Erfüllung: Das Institut für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie in Salzburg bietet Paaren mit Kinderwunsch maximale Unterstützung durch modernste Verfahren.
[...] Aber auch bei der Beurteilung der Eizelle ergeben sich ständig neue Aspekte. Der Reifegrad der Eizelle stellt ein wichtiges Detail für die Befruchtungsfähigkeit dar. Mittels computerassistierter Polarisationsmikroskopie ist es möglich, die Eizell-Membran und die Spindel, als Sitz der genetischen Information, darzustellen. Diese ist neben dem Nachweis des Polkörperchens ein wichtiger Indikator für den Reifezustand der Eizelle. Das Auswählen von Eizellen mit einwandfreier Spindel (auch hier nehmen Störungen im Alter zu) ist für den Behandlungserfolg ebenfalls entscheidend.
„Nur mit großer Erfahrung, extremer Genauigkeit und Wissen der Labormitarbeiter ist es möglich, höchste Befruchtungsraten zu erreichen“, betont Institutsleiter Spitzer. „In Österreich haben wir außerdem die Möglichkeit, alle Embryos bis zum 5. Tag der Entwicklung in Kultur zu belassen und zu beobachten. Ein Vorteil anderen europäischen Ländern gegenüber, z.B. Deutschland, wo maximal 3 Embryos weiterkultiviert werden dürfen. Mit der Methode des Blastozytentransfers lässt sich daher die Chance auf eine Schwangerschaft mehr als verdoppeln. In unserem Institut wurden in den vergangenen Jahren 85-90% der Transfers am 5. Tag durchgeführt, ein weiteres Zeichen für die hohe Qualität der Arbeit in unserem Labor.“
Unterstützung durch den IVF-Fonds
Paare aus Österreich, die sich an das Institut für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie in Salzburg wenden, erhalten 70 Prozent der Behandlungskosten vom IVF-Fonds, soferne bestimmte Voraussetzungen im Hinblick auf den Grund der Unfruchtbarkeit und das Alter der Partner gegeben sind.
„Nach einem Jahr Erfahrung mit dem IVF-Fonds liegen unsere Erfolgsraten doppelt so hoch wie die minimal geforderten 20% Schwangerschaftsrate und noch deutlich über dem österreichweiten Durchschnitt“, so Doz. Dr. Spitzer stolz. „Außerdem konnten wir die Mehrlingsraten weiter reduzieren und höhergradige Mehrlinge (mehr als Zwillinge) wurden im vergangenen Jahr ganz vermieden.„ Dies gelingt durch den vermehrten Einsatz des so genannten „Single Embryo Transfer“, d.h., dass bei günstigen Voraussetzungen nur mehr ein Embryo transferiert wird und weitere Embryonen für nachfolgende Versuche eingefroren werden. more…
From: »Salzburger Fenster«
