Studie belegt Sicherheit von In-vitro-Zeugungen
In-vitro-Fertilisation und ICSI haben ein leicht erhöhtes Fehlbildungsrisiko

(wz) Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist bei männlicher Infertilität in puncto Fehlbildungen der Kinder offenbar ähnlich sicher wie die konventionelle In-vitro-Fertilisation (IVF). Darauf deutet eine aktuelle Auswertung deutscher IVF-Zentren hin.
In der Studie wurde die Gesundheit von 3000 Kindern, die aus Schwangerschaften nach ICSI geboren wurden, mit dem Zustand von 8000 Kindern verglichen, die spontan gezeugt wurden. Die Untersuchung hat Professor Michael Ludwig vom Hamburger Endokrinologikum auf dem Deutschen Urologen-Kongress in Berlin vorgestellt.
Der Anteil schwerer Fehlbildungen betrug bei den mit ICSI gezeugten Kindern etwas über 7 Prozent und lag damit etwa 20 Prozent höher als bei den spontan gezeugten Kindern mit 6 Prozent schweren Fehlbildungen. Anders ausgedrückt: Jedes 15. Kind aus einer spontanen Zeugung und jedes 12. Kind nach ICSI hat eine Fehlbildung. “Diesen Unterschied sehen wir auch bei Kindern, die mit Hilfe einer IVF gezeugt wurden”, sagte Ludwig in Berlin. more…

From: »Ärztezeitung«

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